Donnerstag, 30. August 2012

Deichbrand 2012

Ja der Bericht folgt recht spät, aber leider hat es auch etwas gedauert, ehe ich dazu gekommen bin, meine Wasserfeste-Einwegkamera zur Entwicklung des Filmes abzugeben.
Nun bekommt Ihr aber die volle Ladung Festival-Rückblick.
Meine Schwester und ich sind bereits Donnerstag angereist und haben uns Geistesgegenwärtig für den Landstraßenweg entschieden, wodurch wir klar im Vorteil waren, nicht direkt schon ab der Autobahnabfahrt im Schritt-Tempo Richtung Festivalgelände zu juckeln, sondern uns diese Vergnügen erst in Wannhöde ereilte.

Nach dem wir nach einer Matschwanderung zum Festivalgelände hinter uns gebracht haben, das Bändchen am Arm hatten, haben wir uns in Richtung Green Camp gemacht und probiert das Zelt aufzustellen.
Leider kein leichtes unterfangen, wenn dabei Windstärken zwischen 8-10 herrschen und es auch noch anfängt zu regnen. Zum allen Überfluss sind dann auch noch die Zeltstangenhalterungen gebrochen, sodass ein Rückweg zum Auto und den alles Rettenden Panzer-Tape nötig war, ehe das Zelt endlich stand.
Dann waren wir auch heil froh und sind eigentlich nur noch völlig Erledigt auf unsere Isomatten gesunken.



Am Freitag erwartete uns erstmal besseres Wetter, der Tag brachte aber zwischendurch doch noch leichte Schauer, aber da eh das Festivalgelände einer reinsten Schlammschlacht glich, waren während der vier Tage meine Gummistiefel meine treuesten Begleiter.

Mein liebes Schwesterherz im Matsch


Leider war nicht nur Wiese und Felder derart Matschig, sondern der Norddeutsche Wind hat die Bühnen so zerlegt, dass die ersten Bands entweder im Festzelt spielten statt Open Air und dann mehr oder eher weniger mit ich glaube 3- Stündiger Verspätung. Der Stimmung meinerseits tat dann nur noch der Fall einen kleinen Einbruch, dass die von mir mit Spannung erwartete Bühnenshow der Deichkinder einen Dämpfer bekam, da es eindeutig ZU LEISE war! Mein voller Ernst! Aber das, was wir von der Bühnenshow gesehen haben, war genial!

Der Samstag begann Sonnenstrahlend, sodass wir den Vormittag damit verbrachten uns vor unserem Zelt in der Sonne zu räkeln und dann erneut nach den obligatorischen Ravioli auf zum Festivalgelände stapften.





Hier ließen wir uns dann direkt vor der Fire-Stage nieder, guckten Bands und harrten aus, bis endlich die Beatsteaks auftrumpften! Und die ließen es wirklich krachen! Einfach nur GEIL,GEIL,GEIL, auch wenn es furchtbar eng wurde und man kaum noch springen und tanzen konnte.
Danach waren wir auch total erledigt, also fielen wir müde und glücklich in unser Zelt.



Der Sonntag begann ebenfalls mit Sonnenschein und damit auch mit dem Sonnen vor dem Zelt. Die ersten Sachen wurden auch schon wieder in Richtung Auto geschleppt, ehe es uns wieder vor die Bühnen trieb. Da sahen wir uns den wirklich genialen Dick Brave und seine Band an und im Anschluss die Jungs von Jupiter Jones, die leider vorzeitig Abbrechen mussten, da der Sänger nur noch fiebrig aus der Wäsche guckte.
Sehr schade!



Aber dafür wurde das ganze wieder vom lieben Johannes Strate ausgebügelt, da er wirklich eine schönes feinen Gig spielte. Vorher überraschte Clueso beim Auftritt von Max Prosa mit einem gemeinsamen Duett, sodass ich Ihn wenigsten 3 Minuten aus nächster nähe sah, da im Anschluss bei seinem Konzert wir nur einen Blick aus der Ferne auf die Bühne erhaschen konnten.
Dafür war es auch wirklich ein schönes Konzert!





Am Montag morgen wurden die letzten Sachen gepackt, Zelt, Isomatten usw. wieder im Auto verstaut und ab ging es wieder nach Hause. Da wartete dann die ersehnte heimische Dusche und ein entspannter Resttag, ehe der Alltagstrott am nächsten Tag wieder begann!




Mittwoch, 8. August 2012

Bremerhaven

Am 28.07. beschlossen meine Schwester, eine Freundin und ich den Samstag für einen Ausflug nach Bremerhaven zu nutzen, um uns mal wieder etwas Kultur zu gönnen.
Somit ging es Fit und Ausgeschlafen morgens um 07:30 Uhr los in Richtung Bremerhaven.
Wie das auf dem Land manchmal so ist, wurden wir kurz durch eine Kuhherde im Nachbardorf aufgehalten, die sich auf den Weg zur Weide machte.


Da wir danach ohne weitere Verzögerung nach knapp 2 1/2 Stunden unser Ziel erreichten, ging es pünktlich im 10:00 Uhr in Richtung Tagesordnungspunkt Nr. 1: Der Besuch des Klimahauses!
Hier kann man Entlang eines Breitengrades " Eine Reise um die Welt" und deren verschiedenen Klimazonen machen. Wirklich toll umgesetzt, da man direkt die verschiedenen Klimazonen erleben kann, die von warm, über Schwülwarm bis zu Eiskalt reicht.




Im Anschluss gab es erstmal eine kleine Stärkung in Form von einem Krabben-Brötchen und Poffertjes, ehe es dann nur wenige Hundert Meter entfernte Auswanderer- Museum ging.
Das Tolle ist, dass man am Anfang eine Auswanderer- und eine zweite Einwanderer-Identität bekommt, die man im Laufe des Museums über die verschiedenen Stationen begleiten und verfolgen kann!
Am Ende erfährt man dann, ob man die Überfahrt nach Amerika als Auswanderer geschafft hat und was aus dieser Person geworden ist. Auch als Einwanderer erfährt man, wie das Leben der Person verlief.



Nach soviel Kultur gönnten wir uns mit Melone eine kleine Auszeit auf dem Deich, schnackten und gingen noch einen Frozen Smoothie trinken, um dann auch schon wieder den Heimweg anzutreten.

Sonntag, 5. August 2012

Die letzten Wochen

In den letzten Wochen war bei mir so viel los,dass ich gar nicht wirklich dazu gekommen bin, mich ruhig an den guten alten Computer zu setzten und hier ein paar kurze Zeilen zu verfassen.

Das Deichbrand Festival ist nun auch schon wieder vierzehn Tage her und das letzte Wochenende verschlug mich nach Bremerhaven erst in ins Klimahaus und anschließend noch ins Auswanderer- Museum.
Einzelheiten folgen hier mit ein wenig Bildlichen Anschauungsmaterial in kürze.
Mit meinem Bildern vom Deichbrand wird es wohl noch einen Moment dauern, da ich den guten alten Analog- Film noch nicht Abgeknipst habe.

Gestern ging es nach dem Wochenend-Dienst mit einer Freundin und meiner Schwester zu unserem besten Freund, den Blau-Gelben Möbelhaus unseres Vertrauens.
Natürlich haben wir mit dem Überschreiten der Türschwelle alle guten Vorsätze vergessen und mehr Deko-Kram als nötig gekauft. Aber wir fuhren Abends vollgefuttert mit Köttbullar und Softeis glücklich nach Hause und schauten noch zwei Folgen Breaking Bad.

Damit ist mein Wochenende jetzt auch schon fast wieder vorbei, also probiere ich den Rest noch so gut wie Möglich zu genießen!